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welche Grafikkarte

Die richtige Grafikkarte

Was man wirklich wissen muss

Eine Grafikkarte hat verschiedene Bauteile, die alle einen Einfluss auf die Leistung haben. Es gibt nicht einfach bessere und schlechtere Leistungen. Das führt dazu, dass verschiedene Spiele von verschiedenen Parametern unterschiedlich stark profitieren. Immer wichtig ist, wie schnell die GPU, der zentrale Grafikprozessor der Karte, eigentlich ist. Das erkennt man nicht zuletzt an der Baureihe, über die wir gleich noch ein paar Wörter verlieren. Grafikchips derselben Baureihe können unterschiedlich schnell getaktet (in MHz) sein. Sehr wichtig ist auch der Speicher: Hier zählt vor allem die Größe (in Megabyte). Aber auch ein modernerer Typ und ein schnellerer Takt helfen weiter. Bei den sogenannten Shadern, die eine Vielzahl moderner Grafikeffekte erst möglich machen, ist das Modell und die Zahl wichtig. Bei DirectX 10, dass beim Neukauf einer Karte für Zukunftssicherheit mindestens unterstützt sein sollte, ist das Modell 4.0 erforderlich. Wer Genaueres wissen möchte, sollte unbedingt unsere Infolinks zum Thema studieren: Über die Architektur von Grafikkarten sind schon ganze Bücher geschrieben worden.

Fallen beim Upgrade

Eine Frage macht das Aufrüsten des PCs immer schwer: Welchen PC hat man genau? Da wir nicht alle möglichen Konfigurationen abhandeln können, sollen hier erst einmal ein paar Komponenten aufgezählt werden, die man vor dem Kauf von Erweiterungen im Blick behalten muss: Das Motherboard muss nicht nur Steckplätze für die neuen Komponenten besitzen, es muss auch einer Reihe von wichtigen Normen entsprechen: Sie müssen sich konkret vergewissern, dass der Sockel zur CPU passt.

Weitere wichtige aktuelle Normen, die ein Motherboard erfüllen sollte, sind PCI-Express für Erweiterungskarten und DDR2 für Arbeitsspeicher.

Beim Netzteil ist vor allem die ausreichende Leistung wichtig. Werden die Kernkomponenten CPU oder Grafikkarte aufgebohrt, muss unbedingt die alte mit der neuen Leistungsaufnahme verglichen werden. Faustregel: Ab 400 Watt fängt eine für Gaming stabil brauchbare Leistung an. Unbedingt muss beachtet werden, dass die neuen Komponenten keine Anschlusskabel besitzen, die das Netzteil nicht besitzt, oder nicht mehr frei hat.

Müssen Netzteil oder Hauptplatine aufgerüstet werden, sollten Anfänger jemanden fragen, der sich damit auskennt. Während Grafikkarte, Festplatte und auch CPU nicht so frickelig sind, wie viele glauben, ist etwa das Auswechseln des ganzen Motherboards eine Aufgabe, an der schon Menschen gescheitert sind.

AGP Steckplatz [braun] (ältere)

PCI-e Steckplatz [gelb] (neuere)